Während der Insolvenz

Kein Unternehmer stellt einen Insolvenzantrag, ohne damit ein Ziel zu verfolgen. Sei es die Befreiung von den Verbindlichkeiten mittels des Restschuldbefreiungsverfahren, die Sanierung des Unternehmens mit Hilfe eines Insolvenzplans oder aber auch die Weiterführung des Unternehmens innerhalb des Insolvenzverfahrens.

Die Ziele des Insolventen laufen nahezu immer konträr zu den Zielen seiner Gläubiger. Daher ist es nur wenig verwunderlich, dass sich Versagungsanträge auf Erteilung der Restschuldbefreiung oder auch Anmeldungen von Forderungen aus unerlaubter Handlung der Gläubiger vermehren.

Der Schuldner steht dem ungeschützt gegenüber, denn der weitverbreitete Irrtum, der Insolvenzverwalter wird dies schon richten, wird dem Schuldner erst im Laufe eines Verfahrens bewusst. Dieses führt dazu, dass Fehler gemacht wurden, die nur schwer oder gar nicht behoben werden können.

Insbesondere die Weiterführung eines Einzelunternehmens innerhalb der Insolvenz, sorgt regelmäßig für Vewirrung und stellt den Schuldner vor unüberwindbaren Problemen. Er weiß sich nicht gegen unberechtigte Forderungen des Insolvenzverwalters zu wehren, wie auch, meist kennt er seine Rechte und Pflichten nicht.

Ein weiteres Problem stellt der Neustart des Unternehmens an sich dar.

Wie schafft man es die Lieferanten wieder zu überzeugen ?
Wo erhalte ich ein neues Konto ?
Wie führe ich das Unternehmen zukünftig, damit ich nicht wieder in diese Situation gerate ?

Dies ist nur eine kleine Auswahl von Fragen, mit der sich ein Restarter beschäftigen muss, natürlich neben dem laufendem Tagesgeschäft.

Die Beratung von RESOLVENT zielt darauf hinaus, dem Unternehmer Freiräume zu schaffen, um seiner Tätigkeit nachzugehen. Niemanden nutzt eine Insolvenz, wenn es unmöglich gemacht wird, eine neue Existenz aufzubauen oder die bestehende erfolgreich zu sanieren.